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Ust-Belsk

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Fremdenverkehr

Wanderwege des Naturparks Ust-Belsk

In dem Naturpark Ust-Belsk hat man einmalige Möglichkeiten für den Umwelt- und Erkenntnistourismus. Durch die interessantesten und besonders faszinierenden Orten des Parks gehen einige Wander- und Flusswege.

Auf dem speziellen Umweltweg kann man das Leben von der Kolonie der Steppen – Murmeltiere (Bajbak) kennen lernen. Dieses große Nagetier aus der Familie Hörnchen ist nach dem Äußeren und Verhalten seinem amerikanischen Artgenossen – dem Helden des Films „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (Groundhog Day) sehr ähnlich. Und sein Charakter ist genauso lustig. Die Population von Bajbak, die in der Umgebung von Ust-Belsk lebt, ist offiziell als die nördlichste anerkannt und befindet sich unter Schutz.

Den Kamaufern entlang und noch weiter ins Parkinnere gibt es noch einige Wanderwege mit verschiedenen Schwierigkeitsniveaus. Sie machen mit der Vielfältigkeit der intakten Natur von Ust-Belsk bekannt. Zahlreiche Biberburgen, Raubvogelbrutzplätze, riesige Ameisenhaufen, Auewälder, Vielfältigkeit der Pflanzenwelt und natürlich faszinierende Landschaften – das alles kann man erleben.

Nicht weniger attraktiv sind Wasserwege. Mit dem Boot oder Motorboot kann man besonders weit entfernte Teile des Parks erreichen, sich in den malerischen Buchten und ruhigen Stillwasserbereichen erholen, zu dem gegenüberliegenden Ufer kommen, ein lauschiges Plätzchen fürs Angeln wählen.

In Ust-Belsk gibt es auch einen geheimnisvollen und rätselhaften Ort. Das sind die Tschegandiner Höhlen, zu denen ein separater Weg führt. Insgesamt gibt es zwei Höhlen. Den Eingang zur einen Höhle kann man vom Fluss merken. Er befindet sich in der Höhenlage von sechs Meter, aber ist ziemlich einfach zu erreichen. Von der kleinen Plattform beim Eingang hat man herrlichen Ausblick – von hier kann man gut sehen, wie der Fluss die Belaja in die Kama mündet. Ihre silbrig-weiße Gewässer fließen lange ohne sich mit bleifarben-hellblauen Gewässer von Kama zu vermischen. Laut der Sage wurden die Höhlen von einem unbekannten Volksstamm ausgegraben, der diese Flächen vor 5 tausend Jahren bewohnte. Diese Menschen zeichneten sich von den anderen durch ihre Größe, Schönheit, Auftreten aus. Sie lebten zurückhaltend, wollten mit Fremden nichts zu tun haben, handelten mit Nachbarn nicht. Der rätselhafte Volksstamm lebte in den Höhlen 100 Jahren. Und dann ging plötzlich in einen Tunnel hinein und schloss den Eingang von drinnen. In einigen Jahrhunderten siedelte hier der andere Volksstamm, der die Höhlen in das Kupfererzbergwerk verwandelte. Kupfer gewann man hier vor 1,5 tausend Jahren. Wenn die Eroberung von Sibirien begann, dienten die Höhlen den freien Räubern. Man sagt, dass sie hier ihre Schatztruhen versteckten. Man erzählt auch, dass diesen geheimen Ort Ataman Ermak und Stjenka Rasin, der sich hier mit seinen Kumpeln von seinen Verfolgern versteckte, kannten. Die Räuber, die Schiffe und Warenzüge ausraubten, waren lange Zeit die Herren der Tschegandiner Höhlen. Endgültig wurden sie davon nur während des Bürgerkrieges von den Rotarmisten verjagt, die Tunnels zur Explosion gebracht und die Hälfte von den Eingängen zugeschüttet hatten.